Pfingsttørn 2025


Fr, 30.05.25

Vogelinseln und Abgeschiedenheit

Das Wetter will nicht. Und wir wollen das Wetter nicht. Hilft aber nix 🙂 … also machen wir das Beste draus.

Es wird windig, das ist klar. Draußen im Watt nicht besonders dolle. In Häfen eigentlich auch nicht … und das kleine IJsselmeer würde seine lustige, kabbelige Welle auflegen.


Wir entscheiden, es ruhig anzugehen. Und mal zu versuchen ins Markermeer zu laufen. Irgendwie gegen den Wind raus aus Harlingen, durch’s Boontjes laufen und ins IJsselmeer einschleusen.

Eine Nacht vor Anker neben der Schleuse – und dann mit raumem Wind sauber einmal komplett über’s Gewässer. Dann schauen wir, was wir hinbekommen.


Und einmal mehr tragen wir mit etwas zeitliche Verzögerung unsere Erinnerung noch nach, … die Texte der Skipperin als Basis und Erinnerungf … helfen dem saumseligen Blogschreiber aus der Patsche 🙂


Hafentag Harlingen und abends „Round Table“ auf der Werft

Wir starten ganz gemütlich mit einem Hafentag in Harlingen. Für uns ist heute zuviel Wind und Regen – und wenn man schon länger ein Boot hat … dann MUSS man zum Glück nicht mehr bei Wind und Wetter raus 😉 …

Dafür können wir 19 Liter Diesel nachfüllen (von der Tankstelle zu Hause), in Ruhe die neuen Bugbatterien einbauen (das Bugstrahlruder war beim letzten Törn auffällig, die Batterien sind noch unbekannt alt und auf einen Allzeit-tiefen Spannungsniedrigwert gefallen – daher die Entscheidung zum Tausch).


Auch das Seeventil unter dem Waschbecken ist einmal wieder zu spülen – trotz frischer Wartung ließ es sich nicht öffnen. Nun haben wir zumindest eine Lehre – die anzeigt, ob es richtig geöffnet ist.

Abends ist unsere geliebte „Tafelrunde“ der Werft, mit Mitarbeitern, Freunden, Hafenliegern … und diesmal auch mit dem neuen Eigner der ‚SKOG‘ (Marek und seine NL-Amerikanischen Bootsmänner) sowie der Crew der ‚AURORA‘ – sehr nett!


Sa, 31.05.25

Von Harlingen ins IJsselmeer K’zand vor Anker

Leinen los. Wir fahren hinter dem Boot eines lieben Freundes her, der es heute altersbedingt verkaufen und an ein junges Paar abgeben wird.

Wir sind unheimlich angerührt, froh und traurig zugleich … und ich kann kaum anständig geradeaus hinter ihm hersteuern, das vor uns ist also die Übergabefahrt.


Danach beginnen für alle Beteiligten ganz neue Kapitel. Wir sehen noch in unserem Kielwasser, wie sie bald schon umdrehen und zurückfahren, handelseinig. 🙂

Endlich unterwegs.

Für uns selbst geht’s weiter Richtung Tsjerk Hidde – und heute mal ab durch die große Schleuse – gemeinsam mit der ‚NOMAD‘, die an der Kanalseite gegenüber bei uns liegt.

Noch wenig los. Aufzug – draußen ist nahe Hochwasser.

Mit Einfahrt ins Boontjes kommt der Wind nun wirklich direkt von vorne. Erst als wir den ersten Fahrwasser-Haken schlagen dürfen, kann das Groß und der vorbereitete Code-0 gesetzt werden – für wundervolle 10 Minuten segeln.

10 Minuten. Schön!

Gleich danach steht bereits Segelbergen an. Und nach nur etwa 1,5h Fahrtzeit laufen wir in das Hafenbecken vor der Schleuse, wo schon diverse Boote warten.

Wir haben Glück und unmittelbar vor uns dreht sich die Brücke zur Passage der Autobahn.

Der dicht geballte Tross setzt sich in Bewegung – wir halten uns hinten und aus allem raus.


Wegen des Ansturms an schwimmenden Gefährten werden tatsächlich mal BEIDE Schleusenbecken zeitgleich geöffnet, viele Skipper entscheiden sich noch mehrfach um, wir bleiben cool auf unser Bahn und fahren ganz entspannt hinterher und noch in Ruhe mit in die Schleuse.


In den Becken muss wirklich jeder Meter genutzt werden um alle Schiffe, die von draußen ins Ijsselmeer wollen, aufzunehmen.

Die armen Hafenmeister und Helfer haben lautstark alle Hände voll zu tun, die zähe Masse an Booten dazu zu bewegen, die erforderlichen Zentimeter nach vorne zu rücken …


Wie träge Kühe … 😉

Wir ankern im Vorgriff auf die Winddrehung nach Südwest „om den Hoek“ und verbringen eine schöne Nacht vor Anker.

Um heute 3 Uhr morgens prüft die mühsam aus der Koje kriechende Ankerwache, ob auch nach dem Winddreher die neue Position zu den anderen Schiffen in Ordnung ist.

Dem ist so. MALA schwojte brav um ihr Grundeisen, wie erhofft – und die Wache verschwindet wieder im Bettchen.


Der Windfänger am vorderen Luk funktioniert hervorragend und bläst eine kühle frische Brise in unser Vorschiff. Sehr angenehm.

🙂


So, 01.06.25

Von K’zand bis in den Trintelhaven

Morgens bekommen wir kurz netten Besuch, Dietmar von der ‚ZEPHYR‘ war in Makkum, kommt kurz zu uns rausgefahrten und treibt gekommt auf einen kurzen Plausch in Griffweite neben unserem Boot.

Das war Klasse – beim nächsten Mal hoffentlich wieder mit mehr Zeit! 🙂

Zephyr routiniert auf Kurzbesuch.

Auch wir nehmen etwas später unseren Anker auf, legen kurz im Schleusenvorhafen noch einmal für einen langen Spaziergang unseres Bordhundes an (da war diesmal WIRKLICH nicht mehr viel Platz am Steg und die Crews der dort liegenden Boote gucken kritisch, als wir gegen den kräftigen Wind angelaufen kommen).

Unser knappes Springmanöver (Leinen dicht heißt auch wirklich dicht) geht zum Gück gerade so gut.

Routinestop.

Mia entdeckt den langen Grünstreifen hinter dem Schleusenkomplex – das ist deutlich besser als sonst immer auf dem Steinwall zu kraxeln… Nach dem Pelztier-Stop geht es dann direkt weiter.

Unter erstem Reff in Groß und Klüver, sowie der Fock setzen wir an zur Rauschefahrt nach Süd. Und wie!


Um halb vier am Nachmittag hat der Wind auf 17-20 kn zugenommen und wir bergen den Klüver.

Unser Ziel heute ist der Trintelhaven, ein Schutzhafen mitten auf dem Damm zwischen Ijssel- und Markermeer, den wir noch nie besuchen konnten.


Bei Wind aus West liegt der bestens geschützt hinter dem Damm und einer Baumgruppe. Um 17 Uhr müssen wir die Segel bergen, die letzten 3 nm sind komplett gegen den Wind und werden schaukelnd motort.

Tapferer Diesel!

BildüberschriftIdyll I – „stachelig“

Der kleine Schutzhafen liegt an einem Rastplatz mit Gaststätte (leider derzeit nicht bewirtschaftet) und einem Wäldchen.

Wir sind alleine und der Hafen liegt wirklich bestens geschützt von westlichen Winden. Wir spüren von den 4-5 Windstärken überhaupt nichts.


Das Wasser liegt spiegelglatt, besonders in der Abdeckung der am Ufer stehenden Baumgruppen. Klasse & VIEL besser, als erwartet.

Idyll II – „steinig“

In dem „Vluchthafen“ darf man bis zu maximal 3 Tage kostenfrei liegen. Es gibt immerhin Mülleimer wegen der Raststätte und schöne Ringe zum festmachen.

Im Sommer und bei gutem Wetter ist der Hafen anscheinend sehr beliebt. Wir genießen die Ruhe – es kommt einem eher vor wie ein Ankerplatz mit Autobahnanschluss.

Baden am Strand des Kitesurfgebiets wäre möglich!

Idyll III – schön & ruhig heute.

Bewirtschaftet? Nicht bewirtschaftet? Wir sind uneins …

Wir sitzen abends im Cockpit und freuen uns auf den Sonnenuntergang.

Die Sundowner stehen bereits auf dem Tisch, wir freuen uns, daß noch keine Mücke aufgetaucht ist – und wundern uns gleich darauf. Wir hören beide deutliche Drohnengeräusche.

Ein Summen schnell schlagender Flügel. Aber wir sehen nix.


Was wir aber sehen, sind Wolken. Sich BEWEGENDE Wolken. Sekunden später fühlen wir uns wie bei Hitchcock.

Massen an Vögeln tauchten auf und in die wabernden Wolken kleiner Insekten ein, die über den Baumkuppen aufzusteigen begannen.


Das haben wir so noch nie gesehen und sollten es später auf diesem schönen Törn noch einmal erleben.

Spektakel – Teil 1.


Mo, 02.06.25

Trintelhaven nach Markerwadden & einsetzendem ersten Starkwind

Endlich haben wir perfekte Bedingungen um Hafenmanöver zu üben – einen langen Steg, freundliche Holzkanten und keine anderen Boote.

Wir drehen mit Gesche am Rad eine Stunde lang mehr oder weniger erfolgreich Kreise im Hafenbecken.


Anlaufen, aufstoppen und das liebgewonnene MALA-Springmanöver 😉 mit kurz überlaufender, schnell im Anlaufen übergeworfener Achterspring, die nach Aufstoppen dann zur Vorspring wird, während sich unser Alukutter sanft am Heck an den großen Kugelfender legt und final ans feste Land schmiegt.


Ab diesem Moment haben wir gewonnen – MALA liegt auch bei sehr kräftigem Seitenwind absolut stabil. Und die Crew gewinnt alle Zeit der Welt, um weitere Leinen zu stricken – wie immer, nur ganz in Ruhe.

Durch den Perspektiv-Wechsel weiß jeder die Arbeit des anderen nochmal besser einzuschätzen. In Übung bleiben ist alles … 🙂

Am Schluss wird noch gerades Rückwärtsfahren des Kutters mit der Doppelruderanlage geübt – das klappt noch nicht immer so gut mit MALA – da darf jemand noch bei passender künftiger Gelegenheit frohgemut weiterüben.

Wir nutzen gerne solche Gelegenheiten. Nach ca. 1 h Übungskreisen benehmen wir uns wieder & verlassen den Hafen und nehmen Kurs Lelystad.


Nach knapp 2 h erreichen wir Lelystad und die lange Zufahrt zur Schleuse ins Markermeer. Wir haben Glück und die Ampel zeigt direkt grün.

Gemeinsam mit einem anderen Schiff laufen wir ohne Wartezeit direkt in die Schleuse und machen fest. Mitten im Schleusenbecken ist die Autobahnbrücke – diese wird aufgemacht und wir werden aufgefordert durchzufahren. Das hat man auch nicht alle Tage.

Eine Autobahn quer durch ein Schleusenbecken.

Kurze Verwirrung, dann legen wir um, hinter uns wird die Brücke wieder geschlossen und erst dann wird geschleust.

Irgendwie war uns beiden Booten in der Schleuse dieses Vorgehen aufgrund der Lichtzeichen nicht klar – aber für das nächsten Mal wissen wir Bescheid.


Die Tore öffnen sich und wir nehmen schnellstmöglich die kleine, seitliche Hafenausfahrt in Lelystad.

Der Wind hat weiter kräftig zugenommen. Das Wasser knallt an die Steinschüttungen links und rechts der kleinen Durchfahrt.

… schnell wieder raus – Blick zurück.

Wir haben tüchtig Wind aus West. Mit dem zweiten Reff im Groß, einem dreifach gerefften Mini-Klüver und der Fock, können wir trotz aller Versuche nicht so viel Höhe laufen, wie wir bräuchten um Richtung Hoorn zu kommen. Denn da wollten wir hin.

Also wird kurzerhand die Törnplanung angepaßt und wir entscheiden auf „Markerwadden anlaufen“. Die Hafeneinfahrt macht einen Knick nach Süden – wir denken, daß die gut genug geschützt ist um problemlos einzulaufen.


Viel Spaß hatten wir mit der sehr tiefen Ausschachtung, die auf der Karten und wenige Minuten später auch am Echolot deutlich zu sehen sind.

Man hört, daß hier Außerirdische geheime Bauten unter Wasser betreiben. Wir sind sicher, daß das stimmt und fahren mit etwas mulmigem Gefühl drüber ;).


Spaß beiseite – die tiefen Aushebungen waren / sind ein Versuch, das Ökosystem, hier: Die Strömungsbedingungen, zu beeinflussen und gesamtheitlich in den Griff zu bekommen.

Wir bergen die Segel bei Wind und kräftig kabbeliger See. Das Anlaufen einer solchen Einfahrt direkt an der Legerwallküste macht meist etwas Magendrücken. Es sollte gut gehen.

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Die Hafeneinfahrt klappt problemlos, der sehr nett umtriebige Hafenmeister funkt uns direkt an und weist uns einen Platz in der Box zu.

Im Boxen-Manöver mit dem seitlich eingehenden Wind haben wir etwas Peck mit der Leinenlänge, bekommen MALA aber schlussendlich gut angewickelt, ohne uns weitergehend dabei zu blamieren.

Immer mit der Ruhe.


Wir liegen fein – vor allem mit Wind nicht direkt im Cockpit! Und mit dem Heck zur Pier, sodaß wir mit Mia gut von Bord kommen. Optimal, denn wir ahnen, daß wir wohl wetterbedingt etwas länger auf diesem feinen Flecken Sand zu Gast sein werden.


Markerwadden ist eine künstlich aufgeschüttete Insel, die die Artenvielfalt im Markermeer durch Angebot von Vögelnist- und Fischlaichplätzen deutlich erhöhen soll.

Die Anlage ist wunderschön gestaltet, jeder Vogelkundler kommt auf seine Kosten und auch wir dürfen auch den Großteil der Wege rund um den Hafen mit Mia begehen.


Freundlich eingewiesen, ist es für uns leicht, die Regeln zu beachten und dennoch allesamt ordentlich Auslauf bekommen zu können – SEHR gut!

Wunderschöne, ruhige Lage. Freundlich.

Es gibt einen kleinen Laden, ein Café, sehr nette Leute, einen Strand und ein ‚Aussichtshorn‘ unter anderem. Tagsüber kommen auch Ausflugsboote und Plattboden zu Besuch, dann ist die Insel plötzlich über die Maßen bevölkert.

Abends sind nur noch die Yachten und die paar Ehrenamtlichen Helfer vor Ort.


Es wird wunderbar ruhig & das Federvieh übernimmt die akustische Hoheit im gleichen Maße, wie die Sonne bemerkenswert farbig im Wasser zu versinken beginnt.

Wir können sogar noch ein paar Bier im Inselladen ergattern und freuen uns auf den dazu Sundowner abends.


Di, 03.06.25

Landtag eingeweht auf Markerwadden

Wegen des anhaltenden Windes verlängern wir den Aufenthalt auf Markerwadden um einen Tag.

Wir schlafen aus, gehen mit dem Hund, gehen baden am Strand (komische Welle und fremdartiges Meer-Geräusch aus dem künstlichen Sand, aber tolles Wasser, aber ohne Salzgeschmack), …

Künstlicher Strand mit Wellen „falscher“ Frequenz.

… gehen Joggen (und werden dabei von brütenden Enten angehisst – uups, sorry), kehren auf einen Cappucino und ein Stück Kuchen in das wirklich nette Cafe ein, verlieren oder gewinnen beim Backgammon (je nachdem auf welcher Seite des Tisches man sitzt) und genießen die Zeit in der Natur.

Unsere Spuren.

Das „Aussichtshorn“, auf das natürlich auch wir klettern.

Auch hier ist es so, daß mit untergehender Sonne breite Schwaden an Insekten in die höheren Luftschichten aufsteigen.

Zur Freude von vielen Vögeln, die mit gekonnten Flugmanövern durch’s angerichtete Buffet pflügen.

Des Spektakels zweiter Teil.

Apropos „Vögel“ – eine gute Gelegenheit, das Autofokus-System an langer Brennweite mal wirklich an die Grenzen zu führen.

Gerade die kleinen Schnellflieger sind bei 800mm und mehr recht schwer im Sucher zu behalten.

Vöglein.

Wir selbst haben Zeit … draußen pfeift der Wind, wir nutzen die (sonnigen) Regenpausen und kochen sehr nett auf.

Genuß.

Jede sonst freie und regenfreie Minute nutzt der Schiffer, um dem wunderschönen Federvieh nachzustellen 🙂

Auf Beutezug, kurz vor dem Zuschlagen.

Unterwegs im Wind.

Zeitlich ganz, ganz kurz eingefroren.


Mi, 04.06.25

Von Markerwadden nach Makkum mit Wind

Heute wird es Zeit weiter zu ziehen. Obwohl der Wind immer noch mit 4-5 BFT weht hat er auf SW gedreht. Das ist ein guter Wind um sich in Richtung Kornwerderzand zu bewegen.


Wir können Stavoren, Hindeloopen oder Makkum anlaufen, je nach Lust und Laune oder Fortschritt. Die Vorhersage für die nächsten Tage wird auch nicht besser.


Also Ölzeug an und Leinen los. Super Manöver trotz Wind direkt aus querab zur Box… Wir setzen das Groß direkt im zweiten Reff schon in der Hafenausfahrt.

Fröhlich voraus!

Nach 2 Stunden stehen wir bereits vor Enkhuizen und fahren auf die Naviduct Schleuse zu. Wenn das mal nicht die beste Schleuse ist, die man sich vorstellen kann.

Zunächst etwas verwirrt, fahren wir ran, dann wird alles klar & die Ampel wird grün, wir fahren rein.

Anlaufen.

Es wird lediglich wenige Sekunden geschleust und wir können wieder weiterlaufen. Die Autos sind in einem Tunnel unter der Schleuse geführt.

Ganz kurz mittendrin.

Verrückt. Das Markermeer sieht uns wieder- hier sind noch viele spannende Städte und Inseln offen geblieben!

Und schon wieder raus. Enkhuizen vor dem Bugspriet.

Bei etwa 13:30 Uhr pflügt MALA bereits wieder unter Segeln in Richtung IJsselmeer durch das grüne Wasser. Gross II, Klüver I und Fock.


Bereits 2 Stunden später haben wir Stavoren und Hindeloopen querab. Heute kann uns wohl nur der Abschlussdeich stoppen 😉

Eine Rauschefahrt und die helle Freude. Der Bordhund verschläft das Vergnügen im Cockpit zusammengerollt.

Um 17:30 Uhr stehen wir vor Makkum, bergen die Segel, starten die Maschine und nehmen Kurs auf den Gemeentelike Jachthaven.

Hier lagen wir schon im Sommer, nicht besonders idyllisch aber super geschützt von West durch das riesige Werftgebäude. Bei 18 Uhr gehen unsere Leinen fest & wir praktisch wieder in die nächste Wetterwarteposition …


Gerade noch rechtzeitig um noch im Ölzeug Kibbelinge und Pommes an der Fischbude direkt am Steg zu bestellen!

Geschützt.


Do +Fr , 05. + 06.06.25

Landtage, eingeweht in Makkum

Wir verbringen zwei Tage in Makkum, laufen mal wieder in Ruhe durch die kleine Stadt, gehen im „De Zwaan“ essen, machen lange Spaziergänge über den Deich, die zugehörigen Schafe verwechseln unseren Hund einmal mehr mit einer der Ihren, testen die Duschen des Gemeindehafens, schlendern an der langen Pier mit den Traditionsseglern längs und sind heilfroh, dass wir gut und geschützt liegen.


Ein weiteres TO Schiff – Heiko und Christiane von der Segelyacht „DE BARONES“, lernen wir kennen, als die beiden bei uns in einer Regenpause kurz zum Klönschnack über die Reling anklopfen.

Der Einladung auf einen Drink kommen wir später sehr gerne nach und es wird ein feiner Abend mit lustigen Segelgeschichten. Wieder eine schöne TO Vereinsbegegnung!

Abendrot mokt Wedder good.


Sa, 07.06.25

Zurück nach Harlingen

Jetzt geht er schnell zuende, unser Kurz-Törn. Wir starten früh und fahren bereits um 8:00 Uhr in die Schleuse. Natürlich fängt es direkt nach dem Festmachen an zu regnen. Ach, was schreiben wir – es fängt an zu SCHÜTTEN.


Da wir das ein wenig vorhergesehen hatten waren wir schnell im Ölzeug verpackt. So macht das Wetter uns nix aus – das sieht nur Mia-Hund etwas anders – ihre Rettungsweste hält nur das allernötigste Wasser ab und wir haben dann trotzdem nassen Hund!


Noch vor 9 Uhr sind wir aus der Schleuse und segeln unter Groß im zweiten Reff, Klüver und Fock das Boontjes hoch. Gut dass wir bis heute gewartet haben.

Nach einer Stunde bergen wir die Segel, passieren die Schleuse und die Brücke. Bereits knappe zwei Stunden später liegen wir sicher in unser Box, genug Zeit um die Segel zu trocknen und das Schiff zu klarieren.

Bis zum nächsten Törn. Dieser war schön, windig und naß.

Bordwäscheladen in kurzer Regenpause.

In diesem Sinne,

A l l e r b e s t e   G r ü s s e
   –   C r e w  v o n   M A L A   A l h e n a    –

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