Sommertørn 2024 – Teil III

(Fortsetzung)


Wir genießen auch die Zeit in Makkum. Mit langen und sehr langen Spaziergängen, und abends Olympia im Cockpit. Sehr sommerlich, sehr schön. Aber so langsam Zeit, wieder rauszufahren für uns.


So, 11.08.2024

Von Makkum nach Terschelling

11:15 Uhr Leinen los in Makkum. Wir dieseln so langsam rüber zur Schleuse. Es ist bereits jetzt brütend warm – und sollte in den kommenden Stunden nicht besser werden. 🙂

12:00 Uhr Leinen fest in der Schleuse. Es ist kräftig gefüllt, die Päckchen wachsen an – und gemeinsam mit der Crew der Marivent braten wir bei mittlerweile 28°C in der Sonne mit nettem Klönschnack.

Zwei Stunden hat’s für uns in Summe gedauert, bis und dann die zweite Schleusen der große Schleuse erbarmungsvoll mitgenommen hat. Traditionsschiffe haben … Vorrang.

Wir haben „Termine“ … Verversgat, Zuidostraak, das Wantij … alles bei SW 1. Kaum „Wind“ zu nennen.


1,5h nach HW K’zand, um und bei etwa 15:00 Uhr stehen wir dann endlich am Wattenhoch, gegenüber der Schleuse. Wirklich weit sind wir noch nicht gekommen … aber der kritische Abschnitt ist damit erreicht.

Jetzt können wir weiter in der Wärme herumbummeln. 1,4m Wassertiefe sind es gemessen am Wantij.

Fast kein Wind … aber einsetzender Strom.

Um 16:00 Uhr sind wir bis ins Inschot „hochgetrieben“ 😉 … dann geben wir auf, packen ein und werfen die Maschine an. Motorfahrt Richtung Terschelling via Schuitengat.


26sm mit satten 6h Motorlaufzeit. Fast gar kein Wind. Das ist zwar Wattfahrt … aber mit Segeln hat das alles nix zu tun.

Naja. Gehört auch immer wieder mal dazu.

Angekommen – Terschelling, ganz außen liegend.

Wir genießen eine ruhige Nacht unter himmlischem Sternenzelt und schlafen hervorragend.


Mo, 12.08.2024

Von Terschelling ins Watt bei Scheurrak Omdraai

Ostwind! Na sowas. Und das um 4 Bft auch noch. Also tatsächlich etwas „Wind“. Hmmm.

10:10 Uhr: Leinen los, ein Top Manöver, wir laufen beschwingt in Richtung Hafenausgang.


Und wollen … nach Osten eigentlich. Streichen das aber ad hoc. Vorüberlegungen hatten wir in der Nacht schon dazu gemacht.

Wattfahrt geht mit Wind und Tide. Nicht gegenan. Tide gibt’s jeden Tag „gratis“ 😉 – aber wenn wir schon mal Wind haben, dann wollen wir den auch nutzen.


Gestern war er ja Mangelware. Also – Ostwind? OK. Dann fahren wir eben nach Ost. Pah. Wir sind im Urlaub, wir sind flexibel. 😉

Jetzt rennt MALA los. Das sind ihre Bedingungen. Rauschefahrt durch Schuitengat und Vliestroom mit über 8kn Fahr durchs Wasser.

Wattfahrt mit Wind.

Das gestern so hart unter Maschine errungene Watt fliegt back- und steuerbord an uns vorbei. Stramm werden wir von einem kleinen Gummiboot verfolgt …

MALA-Tender.


Um 13:50 Uhr bereits fällt unser Anker.

Und zwar diesmal auf einem der Sand-Rücken im Scheurrak Oomdraai, außerhalb der wilden Tidenströmung, die hinter den Sänden zeitweise ausläuft.


Eine Stelle, die wir gut kennen mittlerweile. Langer, flacher Sand … prima, die vielen Ausflüge uns hiesige Watt beginnen sich „auszuzahlen“ – wir haben schnell schöne Orte als kleine Asse im Ärmel, nach Windrichtung und Wetter – das macht das schnelle Umplanen erheblich leichter.


Wir haben fast nix dazu rechnen müssen, eine schnelle Abschätzung reicht.

Und ob wir auf dem sanften Anstieg etwas weiter vorne, links, rechts oder oben zu liegen kommen … das ist dort tatsächlich egal. Das hatten wir bei früheren Besuchen dort schon ausgiebig erwandert.

Am Zielort für den Tag.


Der kleine Track im Bild oben links zeigt deutlich … wir lassen uns einfach hin und hertreiben im Watt. Schön finden wir’s fast überall – von daher ist uns das sehr recht.

In der Sonne braten wir – das ist uns auch sehr recht. 🙂 Eigentlich könnten wir das so stehen lassen.

Aber im Watt hat Mutter Natur immer noch ein paar Überraschungen für uns parat.

Seeungeheuer? Rungholt?

Was ist das? Und warum um Himmelswillen direkt neben MALA? Und bei früheren Besuchen nicht da … es ist doch sehr sonderbar …

Das alles sehen wir, während die Sonne langsam zischend am Horizont aufsetze und das Wasser dementsprechend zunehmend verschwindet 😉 … während wir die warmen letzten Sonnenstrahlen in den Gesichtern haben.

Warm.

Langsam geht die Sonne in Richtung Horizont. Wir klettern von Bord und laufen ausgiebig über die wunderschöne geriffelte Sandoberfläche.

Hoch & fast schon trocken.

Orange & Scherenschnitte von Gesche, Mia und … Nessi?

So langsam gehen wir zurück an Bord. Sundowner genießen wir, während aus Orange dann Blau und später ein milliardenfach illuminiertes Schwarz mit ein paar verwehten Farben dazwischen wird:

Nacht.

Es war unheimlich friedlich, wir freuten uns über den zurückliegenden Tag (eine Motorstunde und knapp 20 Seemeilen, das Verhältnis ist besser als am Tag zuvor) … und wollten eigentlich zufrieden langsam in die Koje gehen, bis …

… ja, bis am Heck ein unglaublicher Radau losbrach. Wir zuckten natürlich erstmal zusammen, ordentlich erschreckt.


Der Skipper mit seinen Rungholt-Geschichten von vorhin … Eieiei. Wir schauten vorsichtig nach, die Müdigkeit war verflogen:

  • „Ja, spinn‘ ich?!?!“

Ein eher rhetorischer Ausruf des komplett verblüfften Schiffers (und entsprechend keine weitere Kommentierung an Bord von Nöten 😉 …)

  • „Ein KORMORAN!“ Und wie! Der schräge Vogel hat es ernsthaft geschafft, sich zwischen unser Badeleiter und dem Tritt der Windsteueranlage komplett zu verklemmen! Und jetzt flattert er erbost wie wild. Oh Mann.Wie ist so ein Federvieh überhaupt lebensfähig?! Eine Schande für die Natur. 😉 🙂 Aber wir müssen was tun! SOFORT!

Besuch.

Der Skipper rang ein wenig mit dem Vogel, fädelte ihn dann aus der Leiter aus, strich das Federkleid glatt und setze das bedröppelte Tier erstmal auf den (Watt-)boden der Tatsachen ab. „Geht’s besser?“.

Es ging besser. Nix passiert. Und der Kormoran war dankbar, auch für das Gummiboot, das freundlicherweise am Heck angebändelt war – woraufhin er kurz auffliegt und sich sich darin komod machte.

Hat er verdient, der Vogel.


Di, 13.08.2024

Weiter im Watt bis Richel

Unser erster Blick am Morgen galt unserem gefiederten Pechvogel von gestern:

Wie kann man so schlafen?!

Wenn das Federviel heute früh Nackenweh haben sollte, dann hat er sich’s aber wirklich selbst zuzuschreiben … 😉 😉 Gesund und munter – das ist wichtig.


Heute begrüßt und der Wind mit 0 BFT aus SW, oder einer anderen Richtung.

Wir gehen gegen Mittag Anker auf und motoren in Richtung Richel. Vollständige Motorfahrt nach Richel für eine bessere Lage im Revier.


Zwei Tage Schwachwind umlaufend sind erwartet. Naja. Das ruhige Wetter nutzen wir zum Deckwaschen und schrubben sowie saugen und wischen des Salons.

Da die Maschine läuft gönnen wir uns den Luxus von Eiswürfeln, die die kleine Eiswürfelmaschine fleißig. Wir lassen nach 3h Fahrt unseren Anker vor Richel fallen.


Um 15:30 hält der Anker hoch oben auf dem Sand unterhalb der Vogelwarte. So hoch lagen wir noch nie drauf. Baden ab 16 Uhr, dann warten auf Niedrigwasser.

Es ist bereits eine Stunde nach HW – wir müssen uns sputen mit dem Baden – wäre ja ärgerlich, wenn das ganze schöne Wasser schon weg ist, wenn man reinspringt…

Vogels

Als der Flutsaum um 20 Uhr an unserem Boot vorbeigezogen wist starten wir zum Landgang.

Nachdem die Ranger der Insel uns mal darüber informiert, dass der Flutsaum immer die wichtigste Zeit der Nahrungssuche für die Vögel ist, respektieren wir das gerne und warten noch etwas ab, bevor wir mit dem Hund das Boot verlassen.

Dass dieser dabei nur angeleint laufen darf ist Ehrensache. Wir sind ja schließlich nur zu Besuch.


Das Warten lohnt sich – wir genießen einen schönen Wattspaziergang mit vielen tollen Fotomotiven. Die gesammelte MALA Crew findet sich ein zum Portraitschießen mit Boot!

MALA vor der Vogelwarte – so nah dran, wie bisher noch nicht.

Wir gehen davon aus, daß wir am Folgetag zwischen 13:15 und 13:45 wieder loskommen werden.


Mi, 14.08.2024

Von Richel in den Hafen von Terschelling

West. Nord. Nord-Ost. 0, 1, 3 Bft., dann wieder Null.

Wieder kaum Segelwind als wir mittags aufschwimmen. Daher fahren wir unter Maschine nach Terschelling. Diesmal mit dem Strom durch Meep und Slenk.


Es gibt wieder einen Liegeplatz im 2. Päckchen. Das ist wirklich prima machbar, auch mit Hund!

Wir unternehmen einen langen Spaziergang in den Osten der Insel und erkunden „om de Hoek“ die Ankerliegeplätze.


Wirklich nur geeignet bei ganz ruhigem Wetter, da es erheblichen Schwell gibt aus dem Schuitengat- vor allem auch verursacht durch die schnellen Fähren.


Do, 15.08.2024

Landtag auf Terschelling

Auch den nächsten Tag bleiben wir noch auf Terschelling. Heute wird mal wieder ein Brot gebacken – dieses Mal aus dem Gusstopf – und was will man sagen, es gelingt herrlich.

Allerdings ist das Kneten des Teiges eine ganz schöne Sauerei. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
Nachmittags kommt der Wind zurück – mit knackigen 6 BFT aus SW.

Aus dem Logbuch dazu:

Ausschlafen, Spazierengehen, Stadtrunde, Einkauf, Kleinteilreparaturen diverser Art, Brotbacken mit neuem, kleinerem Gußeisentopf – alles sehr gelungen. Nur Kein Wind … bis zum Nachmittag. Dann schlägt der mit 6 Windstärken aus jetzt Südwest ein. Verstehe einer das Wetter. Mit Nachbarn auf Auslaufzeit morgen geeinigt.


Fr, 16.08.2024

Von Terschelling nach Ameland – das erste Mal dort im Hafen

Wir haben uns den Weg nach Ameland durch das Oosterom Fahrwasser geplant. Minutiös!

Dann eröffnet uns der Stegnachbar, dass er eine Stunde früher loslegen will, als ursprünglich geplant -also im Galopp mit dem Hund laufen, den Landstrom wegtüdeln und die Leinen los schmeißen…

So sind wir über eine Stunde früher dran – mal sehen ob das klappen kann…


Wir haben Wind aus NW, mit 2 Bft. Wir segeln – allerdings viel zu schnell. Also wird das Groß wieder eingepackt, dann auch noch der Klüver in unterschiedlichen Reffstufen, bis nur noch ein Handtuch verbleibt.

Voll auf der Bremse.

Wir wollen die O20 um 15 Uhr im Idealfall erreichen – um 14:20 haben wir sie bereits voraus – es klappt, wir passieren die erste Engstelle bei 1,3m Wassertiefe.

Glücklicherweise können wir unseren Kiel immer ganz hochziehen und sind dadurch jederzeit flexibel.

Tonnen abhaken, Tidenuhr im Auge behalten …

Am Wantij nach weiteren 5 sm ist es noch knapper. Wir sind so früh dran, dass wir 3 Ankerlieger passieren, die auf die Weiterfahrt warten, mutig trauen wir uns an denen vorbei und fahren in das Wattfahrwasser. Die anderen Ankerlieger gucken uns gespannt zu.


Würden wir es schaffen, oder unwürdig hängen bleiben? Falls dem so wäre, wäre es nicht schlimm, man müsste nur bei absolut unbeweglicher Miene die 30 Minuten erhoben Hauptes abwarten und dann weiterfahren.

Aber Neptun gestattet MALA heute die ungehinderten Weiterfahrt – das Echolot zeigt keine Tiefe mehr- also Wassertiefe unter 1m – und MALA passiert das Wantij ohne schrabbeln, das freut Skipper und Crew.

Wantij.


Hurra, es können die Segel unter Vollzeug gesetzt werden, jetzt wird gesegelt. Wir liefern uns ein knappes Rennen mit einer Ovni, bevor ab der Einfahrt Blauwe Balg die Maschine zur Sicherheit mitläuft.

Die Ovni fährt hier dwars . Das trauen wir uns mangels ausreichender Revierkenntnis nicht.

Pause.

Da das ganze Fahrwasser nach Ameland gemeinsam gefahren wird, tauschen wir kurz vor dem Hafen noch die Telefonummern mit dem Skipper der Pequod, um die zahlreichen Fotos des anderen Schiffes auszutauschen. Da sind doch alle Bootseigner gleich…

Pause.


Während die Ovni an unseren „Stammplatz“ geht und trockenfällt zieht es und tatsächlich das erste Mal in den Hafen von Ameland, Der freundlichen Hafenmeister weist uns einen Platz im Päckchen zu, Das gefällt uns, wir gehen in den Energiesparmodus.

Abends wird am Kitesurferstrand gebadet, und natürlich noch die Qualität der Bitterballen in der Hafenbar getestet ;- ))

Orange.



Wir plaudern noch ein wenig mit unserem Nebenlieger von der Golden Key und gehen früh ins Bett.


Sa, 17.08.2024

Von Ameland zurück ins Watt zwischen Vinegat und Kimstergat

„Stinkewatt“

Stichworte:
7 Uhr Kringel im Hafen, da Nebenlieger „Golden Key“ raus wollte; Ablegen und Ausfahren macht der Steuermann Einhand, während wir als Crew so langsam wach werden und in die Gänge kommen. es fehlt an Kaffee …

Um 09:30 Uhr fahren wir endlich mal ins „Vaarwater van de zwaate Haan“ ein.

Zwischenankern: Unser Anker fällt bereit um 10:15 Uhr auf der schlechtesten Position, die wir je im Watt erwischten: 53°21,011’N, 005°36,602’E . Macht das NIE. Gegen 14 Uhr läuft der Rest des Wassers ab – und offenbart das olfaktorische Grauen. Es STINK erbärmlich, ja, bestialisch.

Fast Windstille und 26°C in der Sonne machen es schlimmer. Wir liegen in der „Innenkurve“ des Tidenwasserwegs.

Die Außenkurve wäre besser, mit Sand, weniger Muschel und Gewächs, bei Nordlagen oder Windstille würd’s aber wohl auch stinken. Der Ort sieht uns als Stop nie wieder.

Grauenvoll.

Um 18:45 nehmen wir den Anker endlich wieder auf, laufen schnell weiter zwischen die Tonnen V15 und V13, die wir bereits um 19:45 erreichen. Zu lokalem Hochwasser haben wir hier 1,6m Wasser unter’m aufgeholten Kiel.

Windstille, fast. Nichts wie weg!! Wir versuchen, unsere erhoffte Startposition für morgen zu erreichen – weiter in Richtung Kimstergat.


So, 18.08.2024

Weiter im Kimstergatt – 1. Passage geschafft – bis ins Watt vor Griend

04:30 Uhr. Niedrigwasser. Wir liegen unverändert in unser angepeilten Startposition für den letzten Sprung. Es ist stockdunkel – und wir gehen mit dem Hund eine Runde staksend über’s nasse Watt.


MALA liegt auf 25cm Wasser, zwischen uns und dem Fahrwasser liegt aber eine hohe Sandbank, die sich dunkel erhebt.

Nachtplatz.


08:15 Maschine an, Anker auf. 08:30 Einfahrt ins Kimstergat. Jetzt gilt’s! Wassertiefe 1,2m und weniger.

Wir tasten uns voran. Ganz langsam. Und unter wachsamen Augen, wie wir merken – zwei Traditionsschiffe liegen außerhalb der Flachs, westlich davon im Kimstergat und schauen uns durch ihre Ferngläser zu. 1,1m. Tiefenanzeige weg. Wieder da.


Um 09:30 Uhr – 1h vor lokalem HW – jubeln wir & haben es geschafft! 🙂 Zwischen K38 – K34 hatten wir mit 1,0m noch angezeigter Wassertiefe die flachste Stelle – und noch zeitliche Reserve. Das hat geklappt und wir freuen uns mächtig.

GESCHAFFT! 🙂

Die Tradi-Schiffer grüßen uns freundlich nickend und mit ihren Morgenkaffee-Bechern in den Händen. Ein Ritterschlag. 🙂

Kimstergat.

Wir freuen uns weiter, während wir zügig an Harlingen vorbei, durch den Pollendam, mittlerweile mit ablaufend Wasser, bis unter die kleine gesperrte Insel Griend laufen.


11:45 Uhr. Gerade außerhalb des Sperrkreises machen wir einen ersten Ankerversuch. Viel Bewuchs, unreiner Grund – das wollen wir so nicht. Und schnell legen wir den Anker nochmal um.

1m Wassertiefe haben wir noch. Wir laufen/paddeln so ums Boot, richten Kette und Rumpf etwas aus und liegen gleich gut. Zwischen Muschelbänken links und rechts allerdings. Treffer Sandwatt auf Sicht.

Griend – Ketten-Chaos.

Anker-Idyll.

Abends Entscheidung die Nacht zu bleiben und bei anwachsendem Wind keine Nachtfahrt zu einem weiteren Trockenfallplatz mehr anzugehen, zumal alles auf Nord und Nord-West dreht. Erste Böen mit über 30kn kommen bereits rein.


23:30 Uhr: Neue Wetterlage – das Sturmtief kommt FRÜHER. Einen Segeltag haben wir wohl noch – dann werden 40+ in der Vorschau erwartet. Alle Modelle sehen das gleich.

Wir legen uns erstmal schlafen. Nach einem schönen Tag. Und dem „geschafften“ Kimstergat! 🙂


Mo, 19.08.2024

Von Griend nach Harlingen ins den Hafen

Nur 6 Seemeilen. Wir sehen eine Karawane an Booten an uns vorbei und rauslaufen, in Richtung Inseln.

Wir nicht, Wir hatten es so gut, alles ist so gelungen da wollen wir keinen Abschlußstreß, eventuell Bruch und uns mit 40kn im Vliestroom mal wieder herumschlagen. Nein.

Rückfahrt.

Wir wollen Summer-Vibes, würden die jungen Leute sagen. Und wir sagen das heute auch.


Um 10:40 Uhr laufen wir wieder ins Fahrwasser. Zwanzig Minuten später segeln wir – und gleich danach ziehen wir wieder einmal mehr diesen vermaledeiten Schaufelradgeber und reinigen ihn.

Allerbestes Halbwindsegeln bei lieblichen Winden durch Blauwe Slenk, Pollendamm und bis vor Harlingens Haustür.

Wir wollen gar nicht aufhören, bleiben aber konsequent – und um 14 Uhr liegt MALA sicher in ihrer Heimat-Box. Sommertørn 2024 Ende. 🙂


Di, 20.08.2024
bis
Sa, 24.08.2024

Landtage Harlingen

Putzen, Wischen, Pflegen, Schlauchboot und Fender reinigen, Schlauchboot verpacken, Fisch grillen, Strandpaziergang im Sturzregen, MALA sturmfest machen … die folgenden Tage sind für uns Land- Erholungstage, für MALA und ihr Equipment Pflege- und Überholungstage.


Ein tapferes, verläßliches Boot haben wir da! 🙂

Wir grillen, feiern, treffen Freunde … und genießen einfach unsere Ferienwohnung direkt in erster Lage am & im Wasser.

Mittlerweile blitzblank wieder – und gut gesichert & sturmfest.

Haustür Harlingen – Ein SCHÖNER Urlaub! 🙂

Am Freitag Abend und bei 33kn die aus SW im Rigg singen, sitzen wir abends bei warmem Licht bis tief in die Nacht in MALAs Salon unten und lassen die schönen Wochen Revue passieren.

Es ist wunderschön. Und vielleicht hecken wir auch schon neue Pläne gemeinsam aus … 😉

Ideen hätten wir ja. 🙂


In diesem Sinne,

A l l e r b e s t e   G r ü s s e
 –   C r e w  v o n   M A L A   A l h e n a    –

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