Aktualisiert: 06/2026 (Törnplan, Zwischenziele, Kontrollliste)
Nach der allerersten Törnidee (hier) soll nun ein etwas feinerer Blick vorab auf den Törnabschnitt im LIMFJORD, sowie ein erster Blick auf den Gesamttörn entstehen:
LIMFJORD
Künstliche „Intelligenz“ … wir „lassen“ erstmal arbeiten.
Es ist ja teilweise schon wirklich lustig, was man so bei Abfragen in sogenannten „Generative Pre-trained Transformers“ (GPT) heutzutage zurückgeworfen bekommt … 😅
Wir haben das aus reinem augenzwinkernden Vergnügen an der Sache – mal parallel zum Beginn unseres vorbereitenden Reinschnupperns in das Revier versucht.
Der vortrainierte Umformer piepst nach kurzer Bedenkzeit fröhlich & teilt stolz mit:
„Sehr gerne! Alles gar kein Problem. Im Limfjord segeln, mit 2-3 Zwischenstops und von West nach Ost. Das kann ich. Hier ist Deine See-Karte:„
GPT-Weltsicht.

[Quelle: Bilddarstellung KI-generiert von ChatGPT]
😂 Das geographische, hübsch illustrierte Bildchen verblüfft uns zunächst amüsiert ob der Weltsicht.
Brauchbare Seekarten scheinen noch keine Stärke dieser Algorithmen zu sein. Aber hübsch sieht’s aus.
Und ‚Empfehlungen für den Segler‚ im Revier gibt es künstlich generiert ergänzend direkt dazu (zum Aufklappen an nachstehendem Pfeil bei Interesse):
ChatGPT – Ergänzende Revierhinweise 😅(die Koordinatenangaben ersparen wir uns, sie lagen wild verteilt im Revier & auf lokalen Parkplätzen …)
Sie umfassen, von Thyborøn kommend, (mit der Bitte, das in 3-4 Tagen zu absolvieren) …
TAG 1: THYBORØN – VENØ
- einen ersten empfohlenen Zwischenstop bei z.B. Venø (mit Empfehlung der gut geschützen Südseite), oder Venø Bugt (mit besonderem Hinweis auf ruhiges, flaches Wasser, ideal zum Ankern und Baden), sowie …
- die gesamte Insel als Geheimtip mit besonderem Verweis auf idyllische Ruhe & einen schönen Rundwanderweg zum Leuchtturm …
- Dazu gratis gab es den fürsorglichen Hinweis, daß dies ein sehr entspannter erster Ankertag nach einer langen Kanalfahrt (?!) würde – und daß wir aufgrund der eher schlickigen Grundbeschaffenheit doch etwas längere Kette stecken sollten.
Angegeben ist dieser erste Streckenabschnitt mit „18 – 20 Seemeilen„.
Hagel und Granaten! Wir schauen verblüfft auf den Bildschirm – und lesen interessiert mal weiter:
TAG 2: VENØ – FUR
Die nächste Empfehlung für die Weiterfahrt lautet: Fur – angepriesen als spannende Fossilieninsel. Sieh an. Einschließlich Routenempfehlung („… durch Venø Sund, über Løstø Breding weiter in Richtung Fur …“).
- Mit besonders empfohlenen Ankerplätzen an der Westküste Fur („traumhaft bei östlichen Winden), oder auch der Bucht bei Knudeklinter („spektakuläre Steilküste“).
- Als Alternative wird der kleine Hafen Fur empfohlen („falls der Wind sich drehen sollte“).
Abgeschlossen wird dieser Abschnitt der Empfehlung mit besonderen Hinweisen auf …
- tollen Fossilien an der Steilküste,
- das Für Bryghus, einschließlich Bierkrug-Icon, 🍺
- sowie die möglichen langen Strandpaziergänge.
Ein warnendes Wort rundet den Empfehlungsteil mahnend ab als Tip mit Glühbirne dazu: „Achtung, Fur ist offen – bei Starkwind lieber in Lee ankern oder den Hafen nehmen“.
Für diesen zweiten Abschnitt wurden „20-25 Seemeilen“ veranschlagt.
TAG 3: FUR – LIVØ
Mit Routenempfehlung („durch Sallingsund, weiter in die Risgårde Bredning„) sollen wir nach „Livø, der Naturschutzinsel“ geleitet werden. Mit Empfehlungen hier:
- Ankern auf der Ostseite von Livø („klassisch & gut geschützt“), oder
- Livø Tap („bei ruhigem Wetter“).
Versprochen wird uns eine autofreie Insel, Robben, Seevögel und eine große Weite, die sehr erholsam wäre, flankiert von Hinweisen auf die ganz besonders schöne Stimmung abends.
Mit dem Hinweis auf das Naturschutzgebiet, Abstandhalten, sowie dem Streckenüberschlag, der mit „18 – 20 Seemeilen“ angegeben ist, werden wir für Tag 3 ins digital analysierte Idyll entlassen.
TAG 4: LIVØ – ÅLBORG ODER HALS
Die verbleibenden Streckenüberschläge sind „ca. 22 Seemeilen (Ålborg)“ oder „ca. 30-35 Seemeilen (Hals)“.
Wobei uns erstgenanntes Törnziel als „schöner Abschluß mit moderner Hafenpromenade, tollen Restaurants und einem lebendigen Stadtleben“ ans Herz gelegt wird.
Die zweite Option ist angeführt mit Hinweis auf die „Ruhe im Ferienort – und dem Vorteil eines direkten Übergangs Richtung Kattegat“.
Wir sind baß erstaunt. So ist das also, mit dieser „künstlichen Intelligenz“.
Eigene Planungen …
„… jetzt machen wir’s nochmal selbst …“
Um einen eigenen Eindruck dieser blumigen Empfehlungen zu bekommen, ordnen wir uns das mit einem schnellen Blick zunächst auf unsere eigenen Seekarten einmal ein. Das Revier ist toll:
Erste Kartenskizze zum Vergleich

[Quelle: Apple Karten]
Eine kleine Rückfrage im Segeln-Forum ergab an Empfehlungen bisher:
- Mors
- Ålborg
- Agger
- (Udbyhøj)
Und natürlich den nachvollziehbaren (wie bei uns oft unvermeidlichen 😉) Hinweis, uns doch mehr Zeit für diesen Reiseabschnitt zu nehmen. So erwartbar, wie dem Revier sicherlich angemessen. 👍
Wir aber unterliegen der Geißel eines dicht gepackten Arbeitslebens – und müssen diesen schönen Tip unweigerlich bis auf weiteres in die Rubrik „später nochmal länger“ verschieben.
Lieber mögen wir jetzt schon mal fahren, als … eben noch nicht.
Was sich für uns bereits zu zeigen scheint:
Es sind wohl keine gewaltigen Massen an deutschbeflaggten Seglern, die diesen schönen Fjord anzulaufen scheinen, eher im Gegenteil.
Und die, die kommen, haben oft dem Revier angepaßte Boote … und Zeit. Schön!
Was machen wir selbst nun daraus?! 😅 Zunächst mal amüsieren wir uns. Es ist ja noch viel Zeit, bis wir im Sommer mal ablegen werden. Immerhin haben wir bereits unsere Zeitfenster soweit vorbestimmen können, daß wir davon ausgehen, insgesamt 4 Wochen (August) unterwegs sein zu dürfen. Eine riesige Freude für uns – und die Hoffnung, daß das haltbar bleibt.
Für den langen ersten Schlag über die Nordsee konnten wir unseren Junior-Skipper Lars gewinnen, was uns ebenfalls gewaltig freut & die Wachen gut eingespielt sehr angenehm gestalten wird!
Bordhund Mia bekommt eine freundliche Reise zu Lande, dank Maren, und wir alle wollen dann am Limfjord wieder zusammentreffen.
Dort tauschen wir dann jungen Skipper gegen Bordhund 🙂🙃 – und so gehen wir mit veränderter Besatzung auf Fjordfahrt.
Limfjord – ein detaillierterer Blick
Zunächst aber feilen wir weiter an einer für uns sinnvollen Grobplanung, verschieben Tage und Zwischenziele innerhalb des Törnplans – und wollen mehr Tage Zeit im Limfjord:
- 1 – Thyborøn überspringen wir – und steuern stattdessen direkt das kleinere Lemvig an. Da wird dann auch unseren Crewwechsel erfolgen. Lemvig soll schön sein, liegt rund 12 bis 15sm weiter innen – und ist für unsere Landcrew per Auto deutlich besser direkt erreichbar.
- 2 – Venø wollen wir besuchen, die kleine Insel wird uns als hübsch beschrieben – und der Kro ist empfohlen. 😇
- 3 – Bei Fur oder Livø wollen wir nach Möglichkeit und Wind dann mal zur Abwechslung einen Ankerplatz finden, ⚓️
- 4 – Ejerslev ist (angepriesen als schöner ‚Naturhafen‘) hinzugekommen, alternativ können wir auch nach einem Ankerplatz oben an der Nordecke von Mors schauen …
- 5 – Logstør mit seinem pittoresken Kanal wurde ebenso zusätzlich mit aufgenommen …
- 6 – Ålborg ersetzt das vorherige Zwischenziel Hals. Wohl wissend, daß wir damit den nächsten Schlag auf der Reise bis Læsø ein Stück verlängern, auf vielleicht 50-55sm. Damit handeln wir uns einen frühen Start ein. Das ist OK.
Thyborøn und Hals würden wir dann wohl lediglich en passent – im Vorbeifahren bewundern können.
Falls wir nicht doch für einen kurzen Stop & eine Runde Rød Pølser noch schnell rechts ranfahren …
So sieht unsere kleine Fjordfahrt dann also somit bis auf weiteres aus:
Lemvig – Venø – Fur – Ejerslev – Logstør – Ålborg
Ein etwas feinerer Entwurf des grob skizzierten Törnplans nimmt erste Formen an.
Die gesamte Streckenplanung entsteht so langsam als Entwurf. Besonders spannend hierbei (weil für uns seglerisch neu) wird unsere Zeit im Limfjord.
Diese haben wir nun hiermit insgesamt noch etwas verlängert. Und eine erste Auswahl unser Wunsch-Stops festgelegt.
Sicher ist natürlich noch nichts – so überspringen wir vielleicht Logstør, oder entscheiden uns unterwegs noch anderweitig um und lassen stattdessen Ejerslev aus … oder sehen vor Ort, wie wir uns zwischen Fur und Livø entscheiden werden …schauen wir mal.
Limfjord – Törnidee(n) | Skizze

Erste Seekarten von dem Gebiet sind mittlerweile auch eingetroffen.
Anhand derer werden wir in den kommenden Monaten dann „mit der Lupe“ im Revier herumstöbern und unsere Möglichkeiten nochmal viel feiner vorab in Augenschein nehmen.
SOMMERTÖRN 2026 IN ÜBERSICHT
Ein Gesamtüberblick
Das große Bild für die Reise erwächst damit auch langsam:
Törnplan Grobentwurf V07 (Update: 06/2026)

Der vorstehende Entwurf beinhaltet in seiner letzten Überarbeitung jetzt auch einen Blick auf z.B. erwartbare Start- und Ankunftszeiten, die wir in Verbindung mit der Kontrollliste abgleichen.
Auch die Lage der Tiden, Brückenöffnungszeiten … und insgesamt eine etwas feinere Auflösung der Einzelstrecken & Distanzen sind erstmals mit enthalten.
Hinter der groben Route auf dem Übersegler liegen nun erste detailliertere Routenführungen der einzelnen Abschnitte. Auf diesen haben wir vermieden, durch Windparks, über Flachs, Land oder Tonnen zu rummeln … 😉😅 – es wächst & gedeiht nach und nach.
Kartenmaterial & Revierinformationen
Das Büchlein von Herrn Werner ist als Revierführer angeschafft, der insbesondere auch den Limfjord mit abdeckt. Ergänzend dazu sind die handlichen Revierkarten der Kartenwerft als Ringbuch für den Limfjord und bis Læsø eingetroffen.
Auf den Plottern laufen die Plotterkarten von Navionics, die wir für diese Saison auf die nördlicheren Reviere ausgeweitet haben.
Papierkarten (die wir ja immer noch aktuell mitführen), sind von NV-Charts für alle Gebiete bestellt und im Zulauf. Sie sollten uns im Laufe des Frühjahres erreichen.
Unser Backup, falls es an Bord ohne Strom ‚dunkel‘ werden sollte (was wir nicht hoffen wollen, aber ja bereits früher erlebten), stellen die zugehörigen Apps, die mit den Karten kommen dar, die eine Rückfall-Option sind.
Tideninformationen für die Nordsee fassen wir wie bewährt sowohl mit der Quicktide-App, als auch den Tidenkalendern in Papierform. Erwartbare Strömungen nehmen wir aus unseren alten Unterlagen, soweit es geht. Ergänzt mit den Wetter-Apps, die es heute gibt.
Damit ist für allerlei Unbill vorgesorgt … in bester Kletterer-Manier – zwei und dreifach hintersichert 🙃😉 – sicherlich mehr, als nötig, aber wir brauchen das zum Wohlfühlen unterwegs.
Passage – Planung
Fertig skizziert ist jetzt unsere „Passage-Planung“ für den Sprung von der Ansteuerungstonne vor Vlieland bis rüber nach Thyborøn / Lemvig („wie wir längere Schläge planen“ – bei Interesse siehe auch hier):
Passage-Planung Nordsee-Schlag (Update: 06/2026)
Tatsächliches Arbeitspapier (DIN-A3), reduziert für die Verwendung auf See fertig:

Wie für MALA bewährt, legen wir die finale Streckenplanung mit 5kn durchschnittlicher Reisegeschwindigkeit (blau dargestellt) als Orientierung für die Planung an – und führen eine Vergleichsabschätzung mit 4kn (grün darstellt) mit.
In dem Geschwindigkeitsbereich von vier bis fünf Knoten können wir unseren Kutter in der Regel und bei den meisten Windbedingungen gut halten. Liegen wir unter der Orientierung von 5kn, dann sehen wir das unmittelbar in unseren Mitschrieben, koppeln „voraus“ – und legen eventuelle Maßnahmen fest.
Spinnaker oder Code-0 helfen bei zu wenig Wind – die Reffs in Groß, Klüver und Kutterfock bei zu viel Luftbewegung. Motoren wollen wir vermeiden … (und wenn’s gar zu wenig wird und wir auch kräftig unter die 4kn fallen sollten … dann sehen wir das in den Vorausplanungen frühzeitig und werden damit leben 😄).
Die Startzeit ist tidenbedingt für Vlieland bereits gut abschätzbar – und neu auf „13:30 Uhr am Seegatt“ für den Absprungtag von uns festgelegt. Das sollte uns bei allen Windrichtungen eine tragbare Gatt-Passage gewährleisten.
Mit Tageswechsel hoffen wir also, die etwas unschönen großen Verkehrstrennungsgebiete (VTG) in der ersten Nacht beide im Kielwasser liegen zu haben. Etwa 15-16 Stunden Tageslicht, zwischen ca. 6 Uhr morgens und knapp 22 Uhr abends sind erwartbar.
Das Erreichen des Endes der zweiten, äußeren VTG-Bereiche und das Kurssetzen auf Thyborøn sollte dann in der Nacht je nach Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 01:30 Uhr und 04:30 Uhr erfolgen. Also dunkel … dafür sieht man aber die Lichter der ‚Großen‘ dann gut.
Danach sollte es für uns alle etwas ruhiger werden … 🙂
Im Streckenverlauf der Passage-Planung ist klar erkennbar, wie der Reisefortschritt sich dann für die zwei Geschwindigkeitsansätze aufzuspreizen beginnt.
Die fünf Knoten würden uns im Abend des zweiten Tages bereits ans Ziel im Limfjord führen.
Der eine Knoten weniger Durchschnittsgeschwindigkeit brächte eine weitere Nachtfahrt und Ankunft dann erst am Folgetag morgens. Dieser Fall würde dann gemeinerweise direkt an unserem Reserve-Tage-Polster zu nagen beginnen 🙃 … (da geht sie dann hin, die schöne Planung) …
Im Prinzip ist das für uns selbst, draußen unterwegs, nicht wirklich von großer Relevanz – wohl aber für unsere Landcrew, die ja „auf Ziel & Zeitpunkt“ dann per Auto zum Crewwechsel hochfahren möchte 😃 …
Wir werden uns überraschen lassen und nehmen die Aufzeichnungen wie immer lediglich als grobe Planungsbasis.
Rückfall – Lösungen
Ebenso sind übrigens erste Rückfall-Varianten auf Zusatzblättern notiert, auf denen die 2+2 Reserve-Tage noch um Abkürzungen und mögliche Streichungen deutlich erhöht werden können.
In Summe auf jetzt 8 Reserve-Tage insgesamt, ab Höhe Samsø dann immerhin noch auf bis zu 4 Reserve-Tage für die gesamte Reststrecke.
Wir brauchen das zum Wohlfühlen, wenn zum Törnende dann längere Strecken nach Westen zurück (und damit gegen die Hauptwindrichtung in unserem Revier) zurückgelegt werden wollen.
Meist läßt sich das erwartete Wettergeschehen bereits 7-10 Tage vorab einigermaßen, wenngleich grob einschätzen. Das reicht uns dann.
„Sind Starkwindfelder erwartbar? Wird es eine Ost- oder Westlage werden?“ – Für solche Überlegungen brauchen wir dann unsere Reservetage.
Viel schöner kann zu so frühem Zeitpunkt eine Vorschau auf den Sommertörn gar nicht sein. Fein!
Segler treffen
Einzig für die Tatsache, daß unser zeitlicher „Elbe-Anteil“ für Treffen mit unseren lieben Hamburg-Seglern schwer zusammengeschmolzen ist, fürchten wir Schelte. 😉
Ob die sich für ein doch noch realisierbares Treffen wohl auch hinter die Brunsbüttel-Schleuse trauen würden?!
Oder bis Helgoland, falls Mutter Natur uns das wetterbedingt gestatten wird?
In die Ostemündung oder bis Cuxhaven als Rückfallplan, falls die Kuh fliegt, eventuell?
Wir werden sehen … bisher haben wir noch immer überraschend und erfreulich feine Crews unterwegs getroffen und schöne Tage und Abende verbracht.
Und ein paar haben sich ja bereits angekündigt 😀 – das werden vielleicht wieder spannende & lustige Treffpunktaufgaben irgendwo unterwegs.
Wir freuen uns drauf!
Update – 03/26:
Mittlerweile sind wir einen weiteren kleinen Schritt weiter. Solarpanel-Installationen auf MALA gehen voran, zugehörige Elektrik wächst ebenfalls langsam.
In der aktuellen Törnübersicht haben wir unsere Tage & Landtage weiter ausgeplant – und jetzt als Übersicht, mit insgesamt noch 4 Reserve-Tagen zusammengestellt.
An Anholt … wollten wir einfach nicht komplett vorbeifahren 🙂 Also: Anpassung, Umplanung – und etwas Feinarbeit am verbesserten Zeittrimm unser Reise.
Im Laufe des 3. oder 4. Reisetages sollten wir nach unserem Schlag über die Nordsee in Lemvig und damit im Limfjord ankommen. Ab da haben wir dann vier weitere Übernachtungen vorgesehen.
Ejerslev wird dann, von Fur kommend, lediglich ein Tagesbesuch. An Aalborg wollen wir nun vorbeilaufen, von Logstør aus die drei Brücken direkt noch nehmen – und abends am 8. Reisetag dann in guter Startposition für Læsø im Hafen von Hals stehen. Planerische Rollen rückwärts & vorwärts also 😉 – und alles etwas neu angeordnet. Eh voilà.
Das wird damit unser neuer Absprungort. Anholt kommt hinzu als neuer Stop mit Übernachtung – und Ballen verliert somit seinen Landtag.
So ist das mit der Törnplanung bei uns … sie ändert sich bereits vor dem Ablegen und unterwegs … bis hin zum letzten Anlegen fortwährend über den gesamten Reiseverlauf … 😉
Aktualisierte Törnübersicht

Vier Kalendertage als Reserve haben wir dann als Puffer, um sie unterwegs verteilen zu können.
Wir wollen diese Tage im Reiseverlauf grundsätzlich so lange wie möglich vorhalten & ‚aufbewahren‘.
Reserven … vielleicht, um dann später ab Helgoland noch auf ein liebliches Ostwindfenster warten zu können, vielleicht um etwas Luft unterwegs für weitere Eskapaden, Reparatur und Pause einzusetzen – oder einfach noch über ein bißchen Zeit am Ende für ein ruhiges Ausklingen verfügen zu können. Wer weiß.
Wie gesagt – schauen wir mal … 🙂

In diesem Sinne,
A l l e r b e s t e G r ü s s e
– C r e w v o n M A L A A l h e n a –