Junitørn 2026 – Wettersegelei.

(… eigentlich war „Wattsegelei“ geplant – aber Mutter Natur hatte andere Pläne für uns. Und wir haben gelernt, tunlichst mit dem Wetter zu segeln, als gegenan …)


Wir dürfen gleich wieder! 😄
Es ist jedesmal eine helle Vorfreude, die sich bei uns breit macht, wenn die Aussicht besteht, daß wir auf’s Wasser kommen. Und sei es nur für kurze Hüpfer … So auch diesmal.

Im ‚Angebot‘ für uns sind voraussichtlich drei Segeltage „Junitørn ’26“ & etwas Schlickrutschen im Watt, wenn wir Glück haben.


Wetterfrösche:

Donnerstag wird’s zunächst wohl noch eher etwas windiger, mit einem Mittelwind um 20kn aus vielleicht südwestlichen Richtungen und Böen laut Vorhersage von 30+kn, Regen soll es gratis dazu geben. Ganztägig. Sehr einladend.

Aber was wissen die Wetterfrösche schon davon, wie’s vor Ort dann wirklich werden mag 😉 …

Wetter-Wetter-Wetter

Für Freitag künden die Unken dann lediglich noch von halbtägig luftfeucht (eine echte Verbesserung), während der Wind eher gleichmäßiger um 15kn und aus südlichen und westlichen Richtungen erwartet wird. Auch eine Verbesserung.

Samstag soll es ruhiger werden, trockener und der Wind dreht über Süd und könnte zurückgehen auf irgendetwas unter 10kn. Also echtes Leichtwindsegelwetter. ⛵️

Prima – denn dann können wir Code-0 und Spi vielleicht auch nochmal lüften und checken, bevor wir dann damit diesen Sommer den etwas längeren Schlag über die Nordsee nach Norden gehen wollen.


„Kommandoübernahme“ mit Gruß aus Britannien laut etwas reißerischem Touristenwetter

Das Wetter wird genauso, wie vorhergesagt, oder eben ganz anders kommen. Wir lieben diese herrlich sprung- und wechselhafte Vielseitigkeit unseres Segelreviers und möchten nichts davon missen.


Doch vor das schöne Segelvergnügen ➡️ scheint uns stets die lästige Seekarten-Aktualisierung gelegt zu werden. 🤣

Diese Wattenmeer- und die nordseenahen Seegebiete sind versatil, beweglich und in ständiger Veränderung. Etwas Tide, etwas Wind & alles bleibt anders.

Da wo eben noch Wasser war, liegen im nächsten Moment bereits wieder erste Sandhäufchen & umgekehrt … und alle Tonnen, Wattfahrwasser & Kennzeichnungen wandern fröhlich mit.

Das ist unser Schlickrutscherlos & Bestandteil des Vergnügens – wir beschweren uns nicht.


Seekartenaktualisierungen:

Schnippeln & Kleben


Diesmal freuen wir uns über stattliche 12 (zwölf!) DIN-A4-Seiten Aktualisierungen auf unsere eigentlich noch brandneue Papierseekarte. Fein … so wird uns wenigstens nicht langweilig hier.

Seit wir vor Jahren zu diesem Behufe auf unskalierte 1:1 Farblaserausdrucke auf vollflächigen DIN-A4-Klebeetiketten umgestellt haben, geht uns das Nachhalten der fortwährenden Änderungen auf den Papierseekarten zumindest deutlich einfacher von der Hand. 😂

Gesche schnippelt, daß die Papierfetzen nur so fröhlich in kleinen Wölkchen durchs Wohnzimmer fliegen & klebt das Vergnügen dann bestmöglich paßgenau auf die jeweiligen Kartenseiten.

Teils ist das allerdings immer mal wieder beinahe formatfüllend erforderlich – das nervt dann doch gelegentlich ein wenig und ist nur mit viel Geduld gut & passend zum verbleibenden, sichtbaren Rest auf der Karte zu positionieren …

Da sind die Aktualisierungen der elektronischen Seekarten – auf Plottern und Mobilgeräten doch um Längen leichter und weniger aufwendig zu handhaben … aber wir bleiben hartnäckig und fahren mit Wonne & bis auf Weiteres tapfer weiter ‚zweigleisig‘, was unser Kartenmaterial angeht.


Erste & nächste Schritte:

Besonders freut uns auch eine nette Nachricht unser Atlantic-Bauwerft eben: Das vermeintliche Problemchen mit der Grauwasserpumpe ist glücklicherweise gar keines! 👍

Beim Austausch der nebendran sitzenden Bilgepumpe ist wohl ein Steckkontakt losgekommen, das war alles & nu‘ geit dat ook wedder. Klasse. Ein letztes Häkchen auf unser Vorbereitungsliste.

Wir scheinen also einmal mehr weitgehend seeklar zu werden. 😄

Heute wird bereits etwas zusammengepackt – und hier geht’s dann weiter, sobald wir hoffentlich auf dem Wasser sein werden.


Do, 04.06.2026

Die Wetterfrösche hatten Recht … und wir eine, uns leicht fallende, Entscheidung vor der Brust: „Rausfahren, oder nicht?“. Schon in der Nacht pfiffen uns 7er Böen um die Ohren und durch die umliegenden Riggs. „Wir bleiben Donnerstag noch im Hafen!“. Einstimmig.

Bastel- und Organisationzeit an Bord …

Raymarine „Buzzer“:
Wir nutzen die piepsende und an den Skippernerven herumzerrende Alarm-Funktion unser Navigationssysteme – eigentlich ganz & gar nicht. Und wollen das auch nicht. Da piepst kein Tiefenalarm, keine eventuelle Kursabweichung – nix. Seglerische Ruhe. 😉 Und das soll auch so sein.

Einzige Ausnahmen ist bei uns:
Auf langen Nachtfahrten „außen rum“ und falls wir uns einmal wieder im dicken Nebel irgendwo vortasten oder im Weg rumliegen – da würden wir gerne hörbar benachrichtigt werden, falls irgendetwas in unseren definierten Sicherheits-Tanzbereich rund ums Boot „einfährt“. Sei es ein Stück Land, ein heimtückisches Seezeichen – oder andere Schiffe zum Beispiel.

Aufgespannt wird unser Sicherheitsbereich dann von den Systemen AIS und/oder Radar.

Leider (oder zum Glück) sind unsere Plotter und anderen Lautsprecher unheimlich zurückhaltend. Das ist einerseits gut – andererseits ist draußen oder unten bei wirklich viel Wind und Nebengeräuschen (auch Diesel) schon das eine und das andere Mal dieses zarte Piepsen in der Geräuschkulisse schlicht untergegangen. Also Handlungsbedarf für uns.

Der über die Werft besorgte kleine Zusatzsummer kam in seinem Pappkarton an – mit dem lapidaren Kommentar: „Ist plug-and-play“. Einfach auf dem Verteilpunkt anstecken, an die Wand schrauben – fertig.

Zusatzalarm-Summerchen für unsere Systeme

Für gewöhnlich führen solcherlei Zusicherungen ja zu umfassend ausufernden Basteleien an Bord … 😉

Diesmal nicht. Erfreulicherweise. Eingesteckt-Angehängt-Eingeschaltet … läuft:

Versuch einer kleinen Klangprobe (Video mit unveränderter Tonspur dazu):

Aufgenommen haben wir einen Testalarm – zunächst beginnt das durchgängige Piepsen aller Geräte im Netzwerk, wie wir es kennen. Und dann kommt intermittierend und mit 85dB(A) ausreichend laut und überall gut hörbar, nicht zuletzt dank wirklich gemeiner Frequenz – der Zusatzalarm.

Dieser ist dann tatsächlich spürbar lauter. Uns sollte das so ausreichen. 👍 Wieder einen Punkt abgehakt. Fein.


Heute genießen wir bis auf weiteres das Heulen des Windes, die frische Luft & den Sonnenschein übrigens. Morgen schauen wir dann, ob wir rauskommen ins Watt – oder weiter Schonkur genießen.

Wetter-Wetter-Wetter … – wir machen’s wie der Hund …

Morgen dürfen wir mit etwas (wenig) Wind-Erleichterung rechnen. 15 (20) kn … und am Samstag soll es aber Nachmittag dann wieder etwas ansteigen 20 (25) kn. Damit einher geht die erwartbare Drehung des Windes von SW und W über Süd auf SE.


Fr, 05.06.2026

Mutter Natur hat uns netterweise die Törnplanung gestern Abend noch fertig gemacht: Die Inseln draußen wurden gestrichen. Gegen Nordwest zu laufen ist wenig elegant. Und das nur, um dann am Folgetag erneut gegenan gehen zu müssen. Neee, neee.

Neues Ziel ist: SEGELN. Und zwar am Liebsten Halbwind oder Raum & eben dahin, wohin uns a) der Wind weht – und genauso elegant nach dem über Nacht voraussehbaren Winddreher um beinahe 180° dann b) auf ebensolche Weise wieder zurück. Das mögen wir mehr.

Es beginnt für uns schwungvoll & schäumend diesmal. Und wie:

Brodelnd.

Kräftiger als sonst schießt das Nordseewasser in die große Schleusenkammer. In die kleine paßten wir auch mit viel gutem Willen nicht mehr hinein … manövrierten dann in Ruhe und ungerührt rückwärts wieder raus und wechselten die Kammer. Das Schwesterschiff hinter uns (eine größere Atlantic) hatte glücklicherweise aufgepaßt und ermöglichte uns das Wechselmanöver.

Kurz danach beruhigt sich der kleine Hexenkessel & wir werden ins Wattenmeer entlassen.

Durchs Boontjes schnell weiter in Richtung IJsselmeer.

Schnell trennt sich draußen das auslaufende Boote-Rudel … der eine Teil, der unter Maschine gen Norden dampft – und der andere Teil, der Segel hochnimmt, stramm abfällt und die Boote laufen läßt – da gehören wir dazu. Und wie! 🙂

7.2kn FWD

Mit vollem Groß, Fock und einfach gerefftem Klüver rauschen wir das Boontjes hinunter Richtung Schleuse Kornwerderzand. Eine helle Freude für uns. Bei lieblichen 14kn Wind aus Nordwest und noch gerade so quersetzendem, bereits auslaufendem, leichten Rest-Strom schnürt MALA dahin & wir genießen. Es ist nicht weit von lokalem Hochwasser entfernt, wir brauchen diesmal nicht besonders auf die Tiefen zu achten, es reicht überall dicke.

MALA unterwegs

Ein wirklich schönes Photo von MALA unterwegs haben wir unseren Freunden von der SY PIPPI zu verdanken, die mit uns im Hafen liegen – und jetzt mit uns in Richtung Schleuse laufen. Vielen Dank! Bilder vom eigenen Boot in Fahrt sind doch sonst so aufwendig & für uns entsprechend wertvoll.

Natürlich haben wir uns vorausschauend auf gleiche Weise bereits ‚revanchiert‘ – und noch während des Segelns flattern jeweils die Bilder oder Videos herein. SCHÖN! 🙂

Viel zu schnell müssen wir kurz vor der Schleuse dann nach Anluven schon einpacken, Fender wieder raushängen – und MALA läuft ins volle Schleusenvorbecken, auf der Suche nach einem geeigneten Warteplatz. Aber von wegen!

Ohne Stop.

Das hat für uns Seltenheitswert! Im Moment unseres Einfahrens bemerkte Gesche: „Aufgepaßt, da vorne steht schon alles auf Rot-Grün, da kommt Bewegung rein. die Brücke schwenkt schon! Irre!„.

Tatsächlich. Das hatten wir hier so noch nie. In einem Rutsch laufen wir mit dem trägen Rudel, das nur langsam in Bewegung kommt, in Richtung Drehbrücke. Da wir weit hinten laufen, haben wir gleich nochmal Glück – und die Gegenverkehrseite schaltet ebenfalls auf Grün, kaum daß wir am Nadelöhr ankommen. Schwupp – sind wir mit durch. Das ist echtes Glück.

Nach Passage der Drehbrücke haben es alle um uns herum mächtig eilig und laufen auf die linke der beiden Schleusenkammern zu, die mit grünem Licht lockt. Wir lassen sie ziehen & laufen gemeinsam mit der PIPPI gemächlicher hintendrein.

Wie Sand im Uhrenglas ballen sich die Schnelläufer schon nach Kurzem in und vor dem Schleuseneingang.

Das rechte Schleusenbecken hingegen zeigt rot. Die Berufsschiffer, bevorzugt behandelt, laufen ein und machen fest. Darauf haben wir gehofft. 🙂

Einem freundlichen Winken von der hohen Kante folgend, laufen wir Nachzügler in aller Ruhe mit umspringendem grünen Licht den Großen hinterher, an ihnen vorsichtig vorbei (eng) und bis nach ganz vorne durch. Dankbar dafür, daß die Tradis ihre Schrauben stoppten.

Wenige Minuten später & nach nettem Klönschnack sind wir bereits geschleust und werden ins abgetrennte Binnengewässer entlassen.

IJsselmeer, wir kommen!


Energiegeladen.

Wir laufen von der Schleuse kommend in Richtung freier IJsselmeer-Wasser. „Halber Wind reicht völlig“. Genau. Eilig haben wir’s ganz und gar nicht. Genußsegeln sehr feiner Art.

Da sind wir einig. Gar nicht einig hingegen sind wir über‘s Tagesziel. Ein Teil der Crew ist für Urk, oder einfach nur für flottes Wenden und nochmal zurücksegeln, wenn uns am Strand des in weiter Ferne gegenüberliegenden Ufers später das Wasser vor dem Bug ausgehen mag.

Der maßgeblichere Teil der Crew hingegen ist für Stavoren, weil‘s da binnen so nett ist. Wir stimmen also ab. Da sich der Bordhund mit seiner Stimme auf diese Seite schlägt, wird gemacht, was Gesche will – und wir korrigieren unseren Kurs bereits leicht nach Backbord … 😉


Seitlich ausgeklappt sind die neuen Solarpanels im Bild oben. Über 7 Ampère Ladestrom bringt die sonnenbeschienene Seite noch ins System. Die durch Baum und Segel bei diesem Kurs und unser abendlichen Uhrzeit stark beschattete andere Seite bringt es noch auf 3A. Bei beinahe ganz gefüllten Batterien.

Wir sind zufrieden & kochen fleissig Kaffee unterwegs. Diesmal elektrisch … 😎 Das Segeln ist ein Riesenvergnügen für uns.

Es läuft! Wunderschönes Halbwindsegeln.

Viel zu früh erscheint Stavoren voraus an Backbord & wir packen umständlich die Segel zusammen und hängen unsere Leinen auf und Fender raus. Zu schade, daß diese Rauschefahrt schon vorbei sein soll. Aber auch vor uns beginnen sich dunkle Wolken aufzutürmen. Ein guter Grund, wie abgestimmt den Blinker zu setzen und in den schönen kleinen Hafenbereich hinter der Schleuse abzubiegen.

Der verläßliche Diesel springt hinzu – und wir passieren die große außenliegende Marina und stehen nur wenig später erfreut sowohl vor der kleinen Schleuse, als auch vor der nächsten kleinen Überraschung. 🙂


Wir kommen um die Ecke – und sehen, daß bereits Schiffe dicht gepackt in die kleine Schleuse hummeln. Gesche greift zum Mobilteil des Funkgerätes an der Steuersäule und fragt schnell freundlich nach.

Die Antwort – toll und hilfreich, wie bisher immer für uns in dieser netten Schleuse: „Ja, wir sehen Euch, die anderen arrangieren sich hoch hier – kommt rein, ich sage, das paßt – Ihr kommt auf jeden Fall mit. Ich warte auf Euch„. 👍 Klasse! Und so kommt es auch.

Minuten später laufen wir in den niedlichen kleinen Hafenteil ein – und liegen einmal mehr im Grünen. Gleich danach erscheint schon der Hafenmeister auf seiner Rundradtour, kassiert mit netten Klönschnack – und wir sind angekommen.

Idylle in Stavoren.

Essen gehen wir noch, oben an der Schleuse in der Kräutermühle, sitzen am Wasser, machen später einen ausgiebigen Spaziergang mit Blick über das IJsselmeer … und dann lassen wir diesen schönen Tag ausklingen. Die Wetterfrösche hatten Recht – der Wechsel des Windsystems beginnt einzusetzen, mit der erwartbaren ruhigen Flaute in der Nacht.

Ob es morgen wohl den versprochenen Süd geben wird? Wir stoßen mit vitaminreichem Absacker gleich mehrfach noch im Cockpit sitzend darauf an. An uns wird’s also nicht liegen … 😉

Ententeich.


Sa 06.06.2026

Hah! SÜDWIND! 😄

Ein super Beginn für unseren Rücksegeltag. Das verspricht viel Segelanteil – sowohl einmal längs über das IJsselmeer, als auch voraussichtlich direkt weiter nach der Schleuse ins Wattenmeer durch Boontjes bis hoch vor die Haustür von Harlingen! 👍 Wir eilen …

Das Ganze retour – Johan Frisosluis Richtung IJsselmeer.

Draußen finden wir dann … Wind! 💨 … 4-5 Beaufort schieben die Segler über’s See. Und uns mit. 😁

IJsselmeerwasser. Etwas wellig.

Das Wasser leuchtet tiefgrün und kleine Wellen hoppeln in der Gegend rum & plätschern an MALAs Bug. Ein geringer Ost-Anteil in den südlichen Winden macht zusätzliche Freude und verschafft uns „eingebaute Vorfahrt“ 😉 – so rauschen wir ein weiteres Mal derart erfreut durch die Gegend, ganz ohne unser weiteres Zutun. MALA macht das.

Hundewache.

Bei uns an Bord muß jeder mit ran … 😉 Unter diesen Bedingungen übergeben wir die Wache an Mia, die als Bordhund aktiv ihren Beitrag zum sicheren Gelingen dieses Schlages leistet – und wir legen uns derweil in die Sonne. ☀️

Auf dem Rückweg blamieren wir uns beinahe bis auf die Knochen in der Schleuse, als es seitenwindbedingt so gar nicht recht gelingen wollte, daß wir in gute Wurfposition zu den Pollern kommen. Nach Sekunden bereits war nix mehr zu retten – und wir ‚treiben‘ einmal quer durchs Becken und legen dann an der anderer Seite paßgenau an.

Wer nicht so genau hingeschaut haben sollte, könnte das glatt für ein immens ausgefuchstes Manöver gehalten haben, wie es da zentimeterweise knapp an den anderen Schleusenliegern freigehend vorbei an die gegenüberliegende Wand ging … 😉🤣 … alle anderen werden sich grinsend ihren Teil gedacht haben („… Junge, wieviel Dusel kann man eigentlich haben …“).

Wir selbst versuchen, es mit Fassung zu tragen, freuen uns auf die zweite Rauschefahrt, diesmal das Boontjes entgegengesetzt wieder hoch – und erneut mit sehr passenden Winden.

Diesmal dürfen wir einmal das Feld von hinten aufrollen – und unter Vollzeug geht MALA an einem Boot nach dem nächsten vorbei, die allesamt zugegebenermaßen eher sehr komfortabel und entspannt unter ihren großen Genuas dahinplätschern.

Um 15:45 Uhr nehmen wir die letzte Schleuse dieses Tages, erneut ohne Wartezeit (!!). Und dürfen damit erstmalig sagen: „6x geschleust – Wartezeit null Minuten!“ 😎 Soviel Glück muß man erstmal haben, wir streichen uns das erfreut im Kalender an, das wird uns so bald nicht wieder so schön gelingen.

Auch die nachfolgende Klappbrücke haut auf die Minute hin und wir legen gar keine Leinen in einer Warteposition vorher – direkt danach liegen wir fest in der Heimatbox.

Der obligatorische Ankommen und unsere ‚Nachbesprechung‘ werden erstmal verschoben. Denn das angekündigte Regengebiet, das uns in der Vorhersage ganztägig bereits jagte, kommt. Und wie!

Wir also flitzen über’s Deck, klaren schnell alles auf, legen Abdeckungen und Persenninge auf, laufen schnell eine Runde mit dem Hund – und in der Sekunde, als wir mit allem (!) fertig wurden und die Ankommer an dankbare Abnehmer ausgehändigt werden … fallen die ersten Tropfen.

Timing. – FERTIG.

Den Ankommer nehmen wir im Schutz unseres Doghouses & dann lassen wir diesen unheimlich erholsamen und auch echt von viel Glück rundum gesegneten Törn ausklingen.

MALA scheint gut vorbereitet für den kommenden längeren Sommertörn. Die Crew auch.


In diesem Sinne,


A l l e r b e s t e   G r ü s s e
   –   C r e w  v o n   M A L A   A l h e n a    –

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